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Rezepte aus Ecuador - 
Guten Appetit - Buen Provecho!


Ceviche

Kalter Cocktail mit Meeresfrüchten oder Fisch
 
Falls sie roh und frisch sind:
In reichlich Salzwasser für 3 Minuten kochen: 1 Pfund Krabben o. Langostinen. Gründlich abspülen.
Wenn man Fisch verwendet, wird er nur mit Zitronensaft beträufelt, bis er weiß und fest ist.
Der Zitronensaft zersetzt das Eiweiß und hat denselben Effekt, wie das Kochen. Im Fall von Fisch nimmt man entsprechend weniger Zitronensaft bei der weiteren Zubereitung.

In Ringe schneiden und vermischen:
1 große Zwiebel , Saft von 4-5 Zitronen
10 min. bis zu 2 Std. ziehen lassen.

Zitrone neutralisiert den Zwiebelgeruch.
Nun folgende Zutaten dazugeben:
Saft von 3 Orangen,
2 El Salatöl,
1 Msp Pfeffer,
1 T (250 ml) Ketchup,
5 Tropfen Worshester Soße (englische Soße),
Aji-Pfeffer (nach Geschmack) o. eine kleine Spitze scharfe Pfefferschote (sehr feingeschnitten)

Vorsicht! Abschmecken!

Zuletzt den Fisch, Krabben, Langostinen oder Muscheln in die Soße geben u. einige Stunden ziehenlassen.
Die Kaltschale in Stilgläsern oder Glasschälchen serviert ergibt es eine sehr feine Vorspeise für 4-6 Personen.
Man reicht dazu salziges Popcorn,geröstete große Maiskörner oder salzige Bananenchips, die jeder Gast sich über den Ceviche streut oder nebenher isst.
Wer Meeresfrüchte nicht mag oder wem sie zu teuer sind, sollte es mal mit gekochter Hühnerbrust probieren.
Es schmeckt recht exotisch, aber auch meine Freunde in Deutschland haben es im Sommer sehr gern gegessen!

 

Mein Veränderungsvorschlag:
Anstatt Krabben oder Fisch lieber gekochtes Hähnchen oder Avocado in die Kaltschale tun!


Empanadas

Gefüllte Teigtaschen
 
Empanadas sind halbrunde Teigtaschen, sie werden im Ofen gebacken oder frittiert.
Bei der Füllung sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt: Jeder Koch scheint seine Geheimrezepte und Vorlieben zu haben. Empanadas verzehrt man in ganz Lateinamerika: unter anderem in Argentinien, dessen heimliche Hauptstadt in Bezug auf diese köstlichen Teigtaschen Salta zu sein scheint. Dort heißen sie dann auch gleich "Salteñas".
Diese Bezeichnung hat sich bis Bolivien ausgebreitet. Die argentinische Supermarkt-Infrastuktur ist hervorragend auf die Zeit sparende Zubereitung dieser Gaumenfreuden ausgerichtet.
Es gibt den Teig fertig zubereitet, ausgerollt und zugeschnitten im Kühlregal. Die deutschen Pendants lassen da etwas zu wünschen übrig.
Wir müssen also zu Mehl und Butter greifen und den Teig selber machen: Zutaten: 200g Mehl 1 Teelöffel Salz 250g Butter

Zubereitung:
Die Butter in Flöcken mit den restlichen Zutaten zu einer Masse verarbeiten. Anschließend 3 El Wasser zugeben und weiterhin kräftig kneten. Den Teig etwa 3 mm dick ausrollen und kreisrunde Scheiben von circa 12 cm Durchmesser ausstechen.

Füllung:
Die Füllung, wie gesagt, variiert. Darum nur ein paar Anregungen:
Möglichkeiten sind Hackfleisch, Zwiebeln und Rosinen zusammen anbraten, mit Salz, Pfeffer, Kümmel und Paprika würzen und jeweils 1 1/2 Esslöffel auf die Teigscheiben geben.
Diese Mischung kann man natürlich mit Gemüse erweitern oder das Fleisch ganz weglassen.

Nach dem Füllen:
Die Teigränder werden befeuchtet, die Empanada zusammengeklappt und die Ränder festgedrückt (z.B. mit den Spitzen einer Gabel, so gibt es auch ein schönes Muster).
Die Köstlichkeit zu guter letzt im Backofen goldbraun backen (etwa 10 Minuten) oder frittieren.


Llapingachos

Kartoffelpfannkuchen mit Käse
 
Kartoffeln kochen, das Wasser abgießen, pellen u. zu Püree stampfen.


Die Masse abkühlen lassen u. Klopse formen (die Hände etwas mit Mehl bestäuben).

In die Mitte jeder Kugel geben: Frischkäse z.B. Ziegenkäse (zerkrümelt)
Platt drücken, wie Hamburger,
langsam in ganz wenig Fett von beiden Seiten braun braten.

Wenn man Achiote-Pulver in die Pfanne gibt, werden sie besonders schön goldgelb.
Achiote ist der Samen einer Pflanze, mit der die Colorado-Indianer ihr Haar ganz rot färben. Sie kämmen es so und machen es so steif, daß es wie rote Schildmützen aussieht. Daher der Name: Colorado.